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Leitfaden·12 min Lesezeit

Fitnessstudio eröffnen und Fitnessgeräte leasen: Was braucht man?

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Fitnessstudio eröffnen und Fitnessgeräte leasen: Was braucht man?

Fitnessstudio eröffnen und Fitnessgeräte leasen: Was braucht man?

Wer ein Fitnessstudio eröffnet, braucht ein tragfähiges Budget, eine Entscheidung über die Finanzierung der Geräte und einen realistischen Zeitplan. Fitnessgeräte lassen sich leasen, und für die meisten Gründer ist das der Weg, der das Eigenkapital schont und den Start beschleunigt.

Dieser Leitfaden beantwortet die Fragen, die in jedem Erstgespräch auftauchen, von den Gesamtkosten über die steuerliche Behandlung bis zur maximalen Laufzeit. Alle Zahlen stammen aus realen Telju-Projekten und lassen sich mit dem Leasing-Rechner auf Ihr Vorhaben übertragen.

TL;DR:

  • Eine komplette Studioausstattung kostet bei Telju zwischen 100.000 und 250.000 Euro, ein schlankes Konzept beginnt ab 60.000 Euro.
  • Leasing ist ab einem Auftragswert von 10.000 Euro möglich, also schon ab wenigen Geräten.
  • Telju bietet zwei Wege: das 50/50-Sofortmodell ohne Bonitätsprüfung und das klassische Finanzierungsleasing über Partner.
  • Leasingraten sind in der Regel als Betriebsausgabe voll absetzbar, während ein Kauf nur über die Abschreibung wirkt.
  • Übliche Laufzeiten reichen bis 60 Monate; mit dem 50/50-Modell steht Ihr Studio in rund drei Monaten.

Kann man Fitnessgeräte leasen?

Ja, Fitnessgeräte lassen sich leasen, vom einzelnen Premiumgerät bis zur kompletten Studioausstattung. Statt die Geräte auf einen Schlag zu kaufen, zahlen Sie eine feste Monatsrate und nutzen die Ausstattung über die vereinbarte Laufzeit.

Geleast werden können praktisch alle gewerblichen Geräteklassen, die Sie auch kaufen würden: Steckgewicht- und Plate-Loaded-Kraftgeräte, Cardiogeräte wie Laufbänder, Crosstrainer und Ruderzüge, dazu Freihantelbereiche, Functional-Stationen und Rehageräte. Für Studiobetreiber wichtig ist, dass die Individualisierung beim Leasing identisch zum Kauf bleibt, mit denselben über 40 RAL-Farben, derselben Polsterung und dem eigenen Logo. Wer die grundsätzliche Abwägung zwischen den beiden Wegen sucht, findet sie ausführlich unter Fitnessgeräte mieten oder kaufen.

Wie viel Geld braucht man, um ein Fitnessstudio zu eröffnen?

Für die Geräteausstattung eines kommerziellen Studios sollten Sie zwischen 100.000 und 250.000 Euro einplanen, ein schlankes Konzept mit Fokus auf Krafttraining beginnt ab rund 60.000 Euro. Dazu kommen Umbau, Boden, Technik, Kaution und Marketing.

Wie hoch das Gesamtbudget am Ende ausfällt, hängt vor allem von der Fläche und vom Konzept ab, denn ein Boutique-Studio auf 200 Quadratmetern kalkuliert ganz anders als ein Discounter auf 1.500. Die folgende Übersicht zeigt die typischen Gerätebudgets nach Studiotyp, jeweils ohne Umbau und laufende Kosten gerechnet:

| Studiotyp | Fläche | Gerätebudget | |---|---|---| | Physio- oder Reha-Praxis | bis 150 m² | 15.000–50.000 € | | Boutique-Studio | 150–224 m² | 60.000–150.000 € | | Hotel-Gym | variabel | 30.000–100.000 € | | Komplettes Fitnessstudio | ab 400 m² | 100.000–400.000 € |

Entscheidend ist weniger der Gerätepreis selbst als die Frage, wie viel Kapital Sie binden, bevor das erste Mitglied zahlt. Genau dafür ist Leasing gemacht, denn es macht aus der sechsstelligen Einmalinvestition eine planbare Monatsrate und lässt das frei bleibende Geld für Miete, Personal und die Eröffnungskampagne übrig.

Wie viel Eigenkapital braucht man für ein Fitnessstudio?

Eine gesetzliche Mindestquote gibt es nicht, doch bei einer klassischen Bankfinanzierung erwarten Kreditgeber häufig 15 bis 20 Prozent Eigenkapital, also bei einem 200.000-Euro-Vorhaben grob 30.000 bis 40.000 Euro. Leasing senkt diesen Bedarf deutlich.

Weil die Geräte über die Monatsrate laufen und nicht als große Anschaffung vorfinanziert werden müssen, bleibt mehr von Ihrem Eigenkapital dort, wo es in den ersten Monaten gebraucht wird. Beim 50/50-Sofortmodell von Telju zahlen Sie lediglich 50 Prozent des Auftragswerts an, die zweite Hälfte verteilt sich auf feste Raten, sodass der anfängliche Kapitaleinsatz noch einmal niedriger ausfällt. Wie Leasinggeber bei einer frischen GmbH oder UG prüfen und welche Hebel es bei knapper Bonität gibt, erklärt der Beitrag Bonität für Studiogründer.

Wie viel kostet das Leasing von Fitnessgeräten?

Leasing ist bei Telju ab einem Auftragswert von 10.000 Euro möglich, und die Monatsrate ergibt sich aus Volumen, Laufzeit und Modell. Als Faustregel gilt: Je länger die Laufzeit, desto höher der prozentuale Aufschlag auf den Anschaffungswert, dafür sinkt die monatliche Belastung.

Die folgenden Faktoren liegen den üblichen Verträgen zugrunde und stecken auch hinter dem Leasing-Rechner. Sie sind als Orientierung zu verstehen, die genaue Rate hängt vom konkreten Angebot ab:

| Laufzeit | Aufschlag auf den Kaufpreis | |---|---| | 24 Monate | ca. 7 % | | 36 Monate | ca. 9 % | | 48 Monate | ca. 11 % | | 60 Monate | ca. 13 % |

Konkret heißt das: Bei einem Auftragswert von 90.000 Euro über 60 Monate liegt die Monatsrate bei rund 1.700 Euro netto, über die gesamte Laufzeit zahlen Sie also etwa 101.700 Euro. Diese Rate entspricht ungefähr dem Beitrag von zwölf bis zwanzig Mitgliedern, sodass ein Studio, das im ersten Jahr fünfzig zahlende Mitglieder gewinnt, die Leasingrate bequem aus dem laufenden Geschäft trägt.

Operate Leasing oder Finance Leasing: Was ist der Unterschied?

Der Kern des Unterschieds liegt in der Bilanz: Beim Operate Leasing bleiben die Geräte beim Leasinggeber und tauchen nicht in Ihrer Bilanz auf, beim Finance Leasing tragen Sie die wirtschaftliche Last über die volle Laufzeit und aktivieren das Gerät in der Regel selbst.

Für Gründer ist diese Wahl mehr als eine Formalie, denn eine schlanke Bilanz ohne aktivierte Geräte und ohne entsprechende Leasingverbindlichkeit verbessert die Eigenkapitalquote und damit die Verhandlungsposition beim nächsten Bankgespräch. Die bilanziellen und steuerlichen Details, inklusive der Frage, wann HGB und IFRS 16 auseinanderlaufen, behandelt der Beitrag Operating Leasing vs. Finance Leasing im Detail.

Bei Telju stehen Ihnen zwei konkrete Wege offen, und welcher passt, hängt an Ihrer Liquidität und am gewünschten Starttermin. Beim 50/50-Sofortmodell zahlen Sie 50 Prozent des Auftragswerts an, während die restlichen 50 Prozent in festen Monatsraten direkt über Telju laufen; weil dabei keine Bonitätsprüfung und kein eingereichter Jahresabschluss nötig sind, starten wir sofort und Ihr Studio steht in rund drei Monaten startklar. Das klassische Finanzierungsleasing ist der reguläre Weg über unsere Leasingpartner mit Laufzeiten ab 24 Monaten; hier läuft eine Bonitätsprüfung, dafür binden Sie kein Eigenkapital und setzen die Raten als Betriebsausgabe ab.

Wie lange ist die maximale Leasinglaufzeit?

Übliche Leasinglaufzeiten für Fitnessgeräte reichen von 24 bis 60 Monaten, also bis zu fünf Jahren. Längere Laufzeiten senken die Monatsrate, erhöhen aber den Gesamtaufschlag, deshalb ist die mittlere Spanne von 48 bis 60 Monaten für die meisten Studioausstattungen der wirtschaftliche Standard.

Am Vertragsende haben Sie in der Regel mehrere Möglichkeiten, die Sie schon bei Vertragsschluss im Blick haben sollten: Sie können die Geräte zum Restwert übernehmen, den Vertrag zu reduzierter Rate verlängern oder die Geräte zurückgeben und auf neuere Modelle umsteigen. Welche Option sich wirtschaftlich lohnt, hängt vom Marktwert der Geräte, Ihrem Cashflow und Ihren Plänen für den Standort ab, und diese Abwägung erklärt der Beitrag Restwert und Übernahme nach dem Leasing.

Was ist beim Leasing steuerlich absetzbar?

Leasingraten für gewerblich genutzte Fitnessgeräte sind in der Regel in voller Höhe als Betriebsausgabe absetzbar und mindern damit den Gewinn. Anders als beim Kauf, bei dem Sie das Gerät über die Nutzungsdauer abschreiben, wirkt die Rate sofort im laufenden Jahr.

Auch die übrigen Kosten rund um das Studio, also Miete, Personal, Marketing, Versicherungen und Wartung, gehören zu den Betriebsausgaben und sind grundsätzlich abzugsfähig, solange sie betrieblich veranlasst sind. Weil die genaue Behandlung von der Vertragsart und Ihrer individuellen Situation abhängt, sollten Sie die Details immer mit Ihrem Steuerberater klären; die bilanzielle Seite vertieft der Beitrag Bilanzielle Behandlung von Fitnessgeräte-Leasing.

Kann ich ein einzelnes Gerät, zum Beispiel ein Laufband, in Raten bezahlen?

Ja, auch einzelne Geräte oder kleine Gerätegruppen lassen sich finanzieren, sobald der Auftragswert bei rund 10.000 Euro liegt. Ein einzelnes Budget-Laufband bleibt oft darunter, doch ein Premiumgerät oder eine Kombination aus mehreren Cardio- und Kraftgeräten erreicht diese Schwelle schnell.

In der Praxis lohnt sich das vor allem für Physio-Praxen, Hotels und kleinere Studios, die gezielt aufrüsten, statt eine komplette Halle einzurichten. Viele Betreiber kaufen die langlebigen Kraftgeräte und leasen die schneller verschleißenden oder trendabhängigen Cardiogeräte, weil sich so die Vorteile beider Wege verbinden lassen. Welche Rate zu einem bestimmten Volumen passt, sehen Sie in unter einer Minute im Leasing-Rechner.

Welche Förderung gibt es für die Studiogründung?

Für die Gründung eines Fitnessstudios kommen vor allem zinsgünstige Förderkredite infrage, allen voran der ERP-Gründerkredit – StartGeld der KfW. Dieses Programm richtet sich an Gründer mit wenig oder ohne Eigenkapital und stellt in der Regel bis zu 100.000 Euro bereit, die Sie über Ihre Hausbank beantragen.

Daneben bieten die Förderbanken der Länder eigene Startkredite an, deren Konditionen und Höchstsummen sich je nach Bundesland unterscheiden. Einen Überblick über Bundes- und Länderprogramme liefert die offizielle Förderdatenbank des Bundes unter foerderdatenbank.de. Förderkredit und Geräte-Leasing lassen sich gut kombinieren, weil der Kredit die Umbau- und Anlaufkosten deckt, während die Geräte über die Leasingrate laufen und die Bilanz schlank halten.

In welchem Zeitraum steht das Studio?

Mit dem 50/50-Sofortmodell steht Ihr Studio in rund drei Monaten startklar, von der Bestellung bis zur Einweisung. Weil keine Bonitätsprüfung dazwischenliegt und Telju in der eigenen Fabrik in Europa produziert, entfallen das Warten auf die Bank und die monatelange Lieferzeit aus Fernost.

Beim klassischen Finanzierungsleasing kommt die Prüfung des Leasingpartners hinzu, die einige Werktage in Anspruch nimmt, danach läuft der Zeitplan parallel zur Gerätefertigung weiter. In beiden Fällen lassen sich Umbau, Bodenverlegung und Elektrik so takten, dass Lieferung und Montage in den fertigen Raum fallen und keine Zeit verloren geht.

Häufige Fragen

Lohnt sich Leasing oder ist Kaufen günstiger?

Über die volle Laufzeit ist der Kauf nominal günstiger, weil kein Aufschlag anfällt. Leasing gewinnt, sobald Sie den Liquiditätsvorteil, die steuerliche Wirkung und die geschonte Bilanz einrechnen, vor allem in den kapitalintensiven ersten Studiojahren.

Wem gehören die Geräte beim Leasing?

Während der Laufzeit bleibt der Leasinggeber Eigentümer, Sie nutzen die Geräte und zahlen die Rate. Am Vertragsende können Sie die Geräte zum Restwert kaufen, dann gehören sie Ihnen.

Brauche ich für Leasing eine Bonitätsprüfung?

Beim 50/50-Sofortmodell nicht, hier genügt die Anzahlung von 50 Prozent. Das klassische Finanzierungsleasing über unsere Partner setzt dagegen eine Bonitätsprüfung voraus, bietet dafür aber bilanzielle Vorteile.

Welche Unterlagen brauche ich für einen Leasingantrag?

Für die Prüfung beim klassischen Finanzierungsleasing reichen meist die letzten beiden Jahresabschlüsse oder eine BWA bei jüngeren Unternehmen, ein Handelsregisterauszug und die Ausweise der Geschäftsführer. Bei Neugründungen hilft ein Businessplan.

Kann ich geleaste Geräte individualisieren?

Ja, vollständig und identisch zum Kauf. Über 40 RAL-Farben, individuelle Polster und Ihr Logo per Stickerei oder Lasergravur sind beim Leasing genauso möglich, ein Unterschied in der Konfiguration besteht nicht.

Ist Leasing auch für eine Neugründung ohne lange Historie möglich?

Ja. Über das 50/50-Sofortmodell ist der Start ganz ohne Bonitätsprüfung möglich, und auch beim klassischen Leasing genehmigen Leasinggeber regelmäßig Verträge für junge Firmen, oft gegen eine Bürgschaft oder eine etwas höhere Anzahlung.

Nächster Schritt

Wer ein Studio plant, sollte die Finanzierung parallel zur Geräteauswahl starten, denn beide Prozesse laufen gut nebeneinander her. Schicken Sie uns Ihre Geräteliste oder die Raumgröße über das Kontaktformular, und Sie bekommen ein Angebot mit fester Monatsrate.

Mit dem Leasing-Rechner prüfen Sie vorab Ihre Rate, und auf der Leasing-Übersicht finden Sie regionale Ratgeber für Ihre Stadt, etwa für Berlin, München oder Köln.

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Über den AutorCEO, Telju Fitness Deutschland

CEO Telju Fitness Deutschland — verantwortet Vertrieb und Markteinführung gewerblicher Fitnessgeräte in DACH und BeNeLux.

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